The Platypus Affiliated Society, established in December 2006, organizes reading groups, public fora, research and journalism focused on the problems and tasks inherited from the "Old" (1920s–30s), "New" (1960s–70s) and post-political (1980s–90s) Left for the possibilities of emancipatory politics today.
The Latest from The Platypus Review:
- On Mamdani...for the working class, winning political office is not the same as winning political power. Recognizing the crucial difference between the two is critical if we are going to figure out how to fight. Too many on the Left are understandably giddy after this significant electoral win and gloss over this. As the Mamdani administration gets underway, this distinction is becoming clearer.
- Victor Wallis’s Socialist Practice and revolutionary socialism’s burden of proofFor Wallis, who sees capitalism in strictly Manichean terms, as an absolute evil, it’s revolution or nothing. Reforms are of no avail, will never ever go far enough, and he completely rejects social democracy for having nothing of a lasting nature to commend itself, writing acerbically that the “alternative [to not opposing capitalism totally] is to reinforce the basic assumptions of anticommunism, which, in their social democratic variant, call for the decomposition of any coherent vision of social transformation and its replacement by a hodgepodge of socialist proposals grafted onto a presumably indestructible capitalist framework”
- “Under a covert class dictatorship”: An interview with Humphrey McQueenOn October 14, 2025, Platypus Affiliated Society member Jonny Black interviewed Humphrey McQueen, an Australian historian and writer whose work was shaped by his participation in the New Left. He has had a lasting influence on debates about nationalism, labor history, and the fate of radical politics in Australia. He is the author of A New Britannia: An Argument Concerning the Social Origins of Australian Radicalism and Nationalism (1970) Gallipoli to Petrov: Arguing with Australian HistoryWe Built This Country: Builders’ Labourers and Their Unions, 1770 to the Futureem> (2011) and more. An edited transcript follows.
- Some thoughts on One Battle After AnotherTHERE HAVE BEEN DOZENS of excellent and insightful reviews of One Battle After Another, Paul Thomas Anderson’s magnificent project in response to this political and cultural moment. As a Weather Underground veteran, I suppose if I could add anything useful it would be to provide perspective on the history of extra-legal, anti-capitalist resistance groups
- Species being, the good, and Leon Trotsky: A response to the Chris Cutrone / Benjamin Studebaker exchange regarding ideology critiqueThe claim that the human body is separable from social relations deserves an immanent Marxist critique. While I would accept the claim that the good would reside in the body if anywhere, I think it is un-Marxist (not that I claim to be a true Marxist myself!) to conceptualize the human body as separate from human social relations.
Das Neueste aus Die Platypus Review:
- Die Naturalisierung des SchnabeltiersDie Gruppe Platypus veranstaltet seit einigen Jahren auch im deutschsprachigen Raum Diskussions- und Vortragsveranstaltungen zu linker Theoriegeschichte. Dabei ist nicht nur der unorthodoxe Mix aus Trotzkismus und Kritischer Theorie auffällig, sondern auch die positive Bezugnahme auf einige progressive Klassiker der bürgerlich-liberalen Tradition, insbesondere Adam Smith und Jean-Jacques Rousseau. Einen zentralen Aufsatz zur Begründung dieser Tradition ist von Spencer A. Leonard vorgelegt worden. Am Beispiel dieses Textes lassen sich die Probleme, in die sich die Platypus-Society mit ihrem theoretischen Framing bringt, darstellen.
- Wieso nicht Grönland?Kürzlich wurden, in einer an die X-Files erinnernden Szene, durch die Aufnahmen eines NASA-Satelliten die Überreste einer alten US-Atomwaffenbasis auf Grönland entdeckt. Das eigentlich vom Permafrost bedeckte „Camp Century” ist ein Relikt des Kalten Kriegs und ihr Wiederauftauchen eine treffende Metapher für Donald Trumps Vorschlag, das US-Territorium auf den zirkumpolaren Norden auszudehnen. Das scheinbar aus dem Nichts kommende Vorhaben hat in Wirklichkeit eine weit zurückreichende Geschichte.
- Was Musk und Trump noch verbindetSteve Bannon beschreibt die MAGA-Agenda der Präsidentschaft Trumps anhand von drei Grundsätzen: regulierter Handel, begrenzte Einwanderung und keine ewigen Kriege mehr. All das soll den nationalen Interessen und der Demokratie der USA dienen. NatĂĽrlich sind das Bannons Prioritäten und nicht unbedingt die von Trump selbst. Die drei Komponenten der Trump-Koalition fĂĽr seine Wahl zur zweiten Amtszeit waren nach Bannon: die traditionelle Republikanische Partei, die „Broligarchen“ aus dem Silicon Valley und dem Risikokapitalbereich sowie die „wahren MAGA-Anhänger“. FĂĽr diese sieht er drei Bedrohungen: das alte politische Establishment, die Wall Street und die permanente BĂĽrokratie des Deep States.Â
- Mar-a-GazaDonald Trump erwarb Mar-a-Lago lange nachdem es als Präsidentenresidenz („Winter White House“) aufgegeben wurde, wofĂĽr es ursprĂĽnglich gebaut und der US-Regierung gespendet worden war. Die Regierung hatte es verkauft, und Trump erwarb es mehrere Jahrzehnte vor seiner politischen Karriere zu einem Schnäppchenpreis. Er verwandelte es von einer heruntergekommenen Immobilie zu seinem privaten Anwesen, wodurch er es schlieĂźlich seinem ursprĂĽnglichen Zweck zufĂĽhrte.Â
- Die Furcht selbstEs ist Trumps Welt, und wir leben in ihr. Die Frage ist nur, wie wir dazu stehen. FDR (Franklin D. Roosevelt) hielt seine berühmte Rede, „dass es nur eine Sache gibt, die wir fürchten müssen: die Furcht selbst“, um Bedenken hinsichtlich seiner New-Deal-Reformen auszuräumen, die zu dieser Zeit als beispiellose Schritte galten und daher zu Recht Angst auslösten. Die Botschaft der zweiten Trump-Regierung – die in vielerlei Hinsicht eigentlich seine erste ist – lautet genauso: Die Gefahr geht nicht von den Maßnahmen aus, die er ergreift, sondern von der Panikmache darüber. Die Panikreaktion der Aktien- und Anleihenmärkte schien den Verhandlungsprozess über die Zölle vorübergehend zu erschweren, aber das sind taktische, keine strategischen Fragen: Das Ziel bleibt dasselbe. Genauso wie die 10% Basiszinssätze auf Importe aus fast allen Ländern, die bereits eine massive Erhöhung darstellen, bestehen bleiben. Trump wird sich nicht von seinem Ziel abbringen lassen, die amerikanische und die globale Wirtschaft umzustrukturieren. Er hat bereits irreversible Veränderungen bewirkt. Wer weiß, wie sich das alles entwickeln wird? Trump und sein Team scheinen von ihrem Verständnis über das, was sie tun, überzeugt zu sein.

